Zusammenfassung an Tag 3
Analyse des AI-Workshop-Transkripts
Teilnehmer
- Tobias MuellerÂ
- Christian (cvs)
- Gabriel SalzerÂ
Zusammenfassung der besprochenen Themen
IP-Bewertung
Die Teilnehmer diskutierten ausführlich über die Kategorisierung und den Schutz von geistigem Eigentum (IP) im Code:
Unterscheidliche IP-Typen:
- Core Business Knowledge: Befindet sich hauptsächlich im Backend-Code und wird als besonders schützenswert angesehen
- Technische Verfahren: Tools wie Helferscripts, Shell-Scripts und interne Produktivitäts-Tools, die als weniger kritisch eingestuft werden
Bewertung der Schutzbedürftigkeit:
- Nicht alle Komponenten werden als gleich schützenswert betrachtet
- Open-Source-Plattformdienste und -Tools (wie AG Key Club) werden als weniger kritisch angesehen
- Backend-Code mit Kundenwissen wird als hochsensibel eingestuft
- Frontend-Code und Konfigurationstools gelten als weniger kritisch
Risikobewertung bei KI-Nutzung:
- Vorbehalte gegenüber der Nutzung von KI-Tools mit sensiblem Backend-Code
- Mehr Offenheit für die Nutzung mit Frontend-Code, Konfigurationen und technischen Hilfsmitteln
Mögliche Pilotprojekte ("AI Bubbles")
Die Teilnehmer identifizierten zahlreiche potenzielle Pilotprojekte für den Einsatz von KI:
DevOps und Entwickler-Tools:
- Stack Creator mit Devin AI
- Cursor AI als Produktivitätstool für Entwickler
- Nutzung von ChatGPT für kleinere Aufgaben
Spezifische Anwendungsfälle:
- Mobile App-Entwicklung mit Devin
- ISA 95 Designer in Devon überführen
- Sapien VW Projekt analysieren (Frontend-Teil)
- Stack Creator mit Devin AI
- UPW und App Composer
- Digital Factory Event Simulator für virtuelle Inbetriebnahme
- Chat-Interface für den App Composer
- Konfigurationszentralisierungsservice für die digitale Fabrik
KI-gestützte Assistenten:
- "Prompti": Tool zur Erstellung und Verwaltung von KI-Prompts
- "Octopus": System, das einen Prompt an mehrere KIs verteilt und die Antworten konsolidiert
- Deep Research Enabler: Recherche-Tool
Organisation und Dokumentation:
- Notaker in Verbindung mit Fireflies für Meeting-Notizen
Einführung in die Organisation
Die Teilnehmer diskutierten intensiv über den organisatorischen Rahmen für KI-Initiativen:
Struktureller Aufbau:
- "Times Ten" als übergeordneter Rahmen für KI-Aktivitäten (mit Diskussion über mögliche Umbenennung)
- "AI Jungle" als möglicher neuer Name für den Innovationsbereich
- Einrichtung eines "AI Bubble Board" zur Verfolgung und Priorisierung von Initiativen
- Zusammenarbeit zwischen Sebastian Kuchinke (Business-Fokus) und Tobias (technischer Fokus)
Rollen und Verantwortlichkeiten:
- Konzept der "AI Warriors" statt "Task Force"
- Christian übernimmt die Schirmherrschaft
- Tobias als "Expert AI DevOps Advisor"
- Gabriel als "AI Warrior"
- Persönliche Selbstverpflichtungen zur Förderung der KI-Adoption
Governance und Management:
- Planung eines Kanban-Boards mit speziellen "AI Bubble"-Tickets
- Regelmäßige Treffen (Grooming, Sprint Planning, Review)
- Balance zwischen zu vielen und zu wenigen gleichzeitigen Projekten
- Kriterienkatalog für die Bewertung potenzieller AI-Bubbles
Strategische Ausrichtung:
- Unterscheidung zwischen Customer Value und Company Value von KI
- Fokus auf die "AI Enabled Digital Factory from the Cloud"
- Ziel der zehnfachen Produktivitätssteigerung ("Times Ten")
- Maximierung der Geschwindigkeit ("Speed")
Adoptionsstrategie:
- Drei Kernelemente: Technik, Mensch (individuell), Organisation
- Fokus auf Early Adopters statt auf Nachzügler
- Kleine, konkrete Projekte mit sichtbaren Ergebnissen
- Vorbildfunktion durch persönliche Nutzung
Die Diskussion zeigt einen strukturierten Ansatz zur KI-Integration mit klarer Priorisierung basierend auf IP-Schutz, Machbarkeit und Business Value. Der Fokus liegt auf der schrittweisen Einführung durch konkrete "Bubbles" (Projekte) mit starker organisatorischer Unterstützung.