Zusammenfassung an Tag 3

Analyse des AI-Workshop-Transkripts

Teilnehmer

Zusammenfassung der besprochenen Themen

IP-Bewertung

Die Teilnehmer diskutierten ausführlich über die Kategorisierung und den Schutz von geistigem Eigentum (IP) im Code:

  1. Unterscheidliche IP-Typen:

    • Core Business Knowledge: Befindet sich hauptsächlich im Backend-Code und wird als besonders schützenswert angesehen
    • Technische Verfahren: Tools wie Helferscripts, Shell-Scripts und interne Produktivitäts-Tools, die als weniger kritisch eingestuft werden
  2. Bewertung der Schutzbedürftigkeit:

    • Nicht alle Komponenten werden als gleich schützenswert betrachtet
    • Open-Source-Plattformdienste und -Tools (wie AG Key Club) werden als weniger kritisch angesehen
    • Backend-Code mit Kundenwissen wird als hochsensibel eingestuft
    • Frontend-Code und Konfigurationstools gelten als weniger kritisch
  3. Risikobewertung bei KI-Nutzung:

    • Vorbehalte gegenüber der Nutzung von KI-Tools mit sensiblem Backend-Code
    • Mehr Offenheit für die Nutzung mit Frontend-Code, Konfigurationen und technischen Hilfsmitteln

Mögliche Pilotprojekte ("AI Bubbles")

Die Teilnehmer identifizierten zahlreiche potenzielle Pilotprojekte für den Einsatz von KI:

  1. DevOps und Entwickler-Tools:

    • Stack Creator mit Devin AI
    • Cursor AI als Produktivitätstool für Entwickler
    • Nutzung von ChatGPT für kleinere Aufgaben
  2. Spezifische Anwendungsfälle:

    • Mobile App-Entwicklung mit Devin
    • ISA 95 Designer in Devon überführen
    • Sapien VW Projekt analysieren (Frontend-Teil)
    • Stack Creator mit Devin AI
    • UPW und App Composer
    • Digital Factory Event Simulator für virtuelle Inbetriebnahme
    • Chat-Interface für den App Composer
    • Konfigurationszentralisierungsservice für die digitale Fabrik
  3. KI-gestützte Assistenten:

    • "Prompti": Tool zur Erstellung und Verwaltung von KI-Prompts
    • "Octopus": System, das einen Prompt an mehrere KIs verteilt und die Antworten konsolidiert
    • Deep Research Enabler: Recherche-Tool
  4. Organisation und Dokumentation:

    • Notaker in Verbindung mit Fireflies für Meeting-Notizen

Einführung in die Organisation

Die Teilnehmer diskutierten intensiv über den organisatorischen Rahmen für KI-Initiativen:

  1. Struktureller Aufbau:

    • "Times Ten" als übergeordneter Rahmen für KI-Aktivitäten (mit Diskussion über mögliche Umbenennung)
    • "AI Jungle" als möglicher neuer Name für den Innovationsbereich
    • Einrichtung eines "AI Bubble Board" zur Verfolgung und Priorisierung von Initiativen
    • Zusammenarbeit zwischen Sebastian Kuchinke (Business-Fokus) und Tobias (technischer Fokus)
  2. Rollen und Verantwortlichkeiten:

    • Konzept der "AI Warriors" statt "Task Force"
    • Christian übernimmt die Schirmherrschaft
    • Tobias als "Expert AI DevOps Advisor"
    • Gabriel als "AI Warrior"
    • Persönliche Selbstverpflichtungen zur Förderung der KI-Adoption
  3. Governance und Management:

    • Planung eines Kanban-Boards mit speziellen "AI Bubble"-Tickets
    • Regelmäßige Treffen (Grooming, Sprint Planning, Review)
    • Balance zwischen zu vielen und zu wenigen gleichzeitigen Projekten
    • Kriterienkatalog für die Bewertung potenzieller AI-Bubbles
  4. Strategische Ausrichtung:

    • Unterscheidung zwischen Customer Value und Company Value von KI
    • Fokus auf die "AI Enabled Digital Factory from the Cloud"
    • Ziel der zehnfachen Produktivitätssteigerung ("Times Ten")
    • Maximierung der Geschwindigkeit ("Speed")
  5. Adoptionsstrategie:

    • Drei Kernelemente: Technik, Mensch (individuell), Organisation
    • Fokus auf Early Adopters statt auf Nachzügler
    • Kleine, konkrete Projekte mit sichtbaren Ergebnissen
    • Vorbildfunktion durch persönliche Nutzung

Die Diskussion zeigt einen strukturierten Ansatz zur KI-Integration mit klarer Priorisierung basierend auf IP-Schutz, Machbarkeit und Business Value. Der Fokus liegt auf der schrittweisen Einführung durch konkrete "Bubbles" (Projekte) mit starker organisatorischer Unterstützung.